Autor: Tetje Velmede
Die Werkstatt der Hände
Es ist ein Irrtum zu glauben, alte Hände hätten nichts mehr zu tun. Auch meine Finger, salzig und knorrig wie alte Taue, wollen noch greifen, schnitzen, malen. Darum sehe ich im Heim eine Werkstatt vor mir – einen Ort, wo die Hände reden dürfen.
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Mein Engagement
Tetje Twist – Haariges Seemannsgarn
Von Meeresviechern, Piratenbüchern, Bibberbüxen, Wassernixen,
Strandräubern, Haremsweibern, Ungeheuern Abenteurn. Und Liebe


Tetje Twist – Ein echter Seemann
Was ein echter Seemann ist, wie der Heizer Tetje Twist,
hat sich seine Lebensart von der Seefahrt her bewahrt.
Tetje „mit die Uutsichten“
Mit Herz, Haltung und Humor in der oder die Geriatrie

Ich heiße Tetje – habe „Uutsichten“ – und verbinde meine Ausbildungen als französischer Arbeitspsychologe und Sozialpsychologe mit praktischer Erfahrung in hanseatischen Pflegeeinrichtungen, Teams und Familien.
Ich kenne den Alltag des Lebens aus unterschiedlichem Blickwinkeln:
Als Unterstützer von Bewohnerinnen,
als Berater für Angehörige,
als Leitung für Teams,
als kreativer Impulsgeber
… und gerne als Mensch, der zuhört, spürt und neue Wege für „Weggänger“ sichtbar macht.

Im Dialog den Heimathafen gestalten und erinnern
Lebensgeschichten sichtbar machen: kreative Methoden, Erinnerungspflege
Als Sozialpsychologe befasse ich mich mit den Dynamiken des sozialen Miteinanders – mit besonderem Augenmerk auf Kommunikation, Lebenssinn, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit. Vor allem lege ich Wert auf gute Laune beim Essen.
Mehr lesenTetje Twist und Vater Neptun

Der Bäckerjunge und die Gedanken an die Zukunft
Ich trete erneut auf die Kaimauer, die Planken noch feucht von der Nachtflut. Bootsmann stapft neben mir, die kleine Schnauze im Wind, als wolle er die salzige Luft einatmen und gleich wieder ausstoßen.

Der Bäckerjunge kommt durch die Gasse gerannt, seine Kiepe schwer beladen mit seinem Allerleih.
Er bleibt keuchend stehen und schaut mich mit großen Augen an:
„Pain au chocolat oder lieber Chocolatine?“
Guten Morgen Sonnenschein
Die Straßen waren noch feucht vom Morgenregen, als Tetje den Weg hinaufging, vorbei an alten Linden und den bröckelnden Backsteinmauern eines Viertels, das schon bessere Tage gesehen hatte. Am Horizont ragte kein Mast, sondern das rote Dach des Altenheims, das sich zwischen den Bäumen duckte, als wolle es nicht zu sehr auffallen. „Hier endet mancher Weg“, dachte Tetje, „und doch fangen hier auch neue Geschichten an.“
Mehr lesenUrlaubsbegleitung für Menschen mit Behinderung
Sarlat la Canéda







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